Kopf / Gesicht
Anti Tragus
Augenbraue
Austin Bar
Bridge
Cheek
Conch
Daith
Helix
Industrial

Inner Industrial

Labret Horizontal
Eskimo
Lippenband
Lobe
Madonna
Medusa
Nostril
Rook
Septum
Tragus
Zunge
Brust/Bauch
Brustwarze
Bauchnabel
 
Sonstige
Surface / Oberfläche
Implantat
Microdermal
Skinplates

Mit freundlicher Genehmigung von
Wildcat.de

Intim Frau
Christina
Fourchette
Innere Schamlippen
Klitoris

Klitorisvorhaut Horiz.

Klitorisvorhaut Vert.
Äussere Schamlippen

Intim Mann
Dydoe
Frenum
Guiche
Hafada
Oetang
Prinz Albert
Pubic
Scrotal
Vorhaut
Ampallang
Ampadaya




Das Anti-Tragus Piercing wird direkt gegenüber vom Tragus in die untere Knorpelfalte, die direkt über dem Ohrläppchen sitzt, gesetzt. Dieses Piercing, wird es "herkömmlich" gestochen ist wie auch ein gestochenes Rook Piercing eine eher schmerzhafte Angelegenheit! Eine Alternative bei allen Knorpel-Piercings ist das so genannte "Punchen". Hierbei wird das Knorpelgewebe entfernt und dadurch tritt kein Druckschmerz auf.

Ausheilung: 3-6 Monate Schmuck: BCR, TUC oder Barbell






Das Piercing der Augenbraue wird meist am äusseren Ende der Braue gestochen und kann sowohl vertikal, als auch horizontal gestochen werden. Zu beachten ist bei diesem Piercing, das während der Abheilung keine Schminke, Haarspray oder Reinigungsmilch an/in das Stichkanal kommt.

Ausheilung: ca. 4 Wochen
Schmuck: Micro-Bananabell oder Micro-BCR/TUC








Das Austin-Bar Piercing wurde nach dem ersten Träger benannt. Es ist ein horizontales Piercing durch die Nasenspitze. Das Austin-Bar Piercing geht nicht durch das Septum oder Innenräume der Nase.

Ausheilung: 2-3 Monate
Schmuck: meistens gerader Barbell






Das Bridge-Piercing (auch ERL genannt) wird am oberen Ende des Nasenrückens in die Hautfalte über dem Nasenbein zwischen den Augen angebracht. Die Plazierung dieses Piercings ist nicht immer leicht, da es sehr auf das Gesicht abgestimmt werden muss um nicht schief oder krumm zu wirken. Die zu piercende Stelle muß so gewählt sein, dass das Sichtfeld nicht eingeschränkt wird.

Ausheilung: ca. 4-6 Wochen
Schmuck: gerader Barbell oder besser Bananabell







Das Cheek Piercing wird seitlich des Mundes in die Wange gestochen, oft an der Stelle wo die gepiercte Person ein Grübchen hat.

Ausheilung: ca. 4 Wochen
Schmuck: Labret Studs







siehe innere oder äussere Ohrmuschel






Das Daith Piercing wird durch die Knorpelbrücke im Inneren der Ohrmuschel gestochen. Das Piercing an sich ist nicht leicht zu stechen, sollte aber für einen erfahrenen Piercer kein Problem darstellen. Wie bei allen Knorpelpiercings ist auch beim Daith die bessere Alternative das "Punchen". Hierbei wird praktisch das Knorpelgewebe das sonst durch den Stichkanal verdrängt wird "herausgestanzt".

Ausheilung: 3 Wochen bis 3 Monate
Schmuck: Micro-BCR, Micro-BBL
 






Das Helix-Piercing wird durch den äusseren Knorpelrand des Ohrs gestochen. Es wird praktisch vom "normalen" Ohrloch bis oben herum zu der Stelle gestochen, wo der Knorpelrand zur Brücke (Daith-Piercing) wird. Auch hier gibt es die Alternative zum "normalen" Stechen des Piercings - das Punchen. Hierbei wird, um Druckschmerzen zu verhindern, ein wenig Knorpelgewebe im Stichkanal entfernt. Der Schmuck findet so seinen Platz im Kanal und presst nicht auf das umliegende Gewebe. Ein weiterer Vorteil ist das schnellere Abheilen des gepunchten Piercings.

Ausheilung: 3-6 Monate
Schmuck: BCR, TUC, Mini-BBL ...







Beim Industrial Piercing wird ein Schmuckstück (langer Barbell) durch 2 gestochene Löcher getragen. Es besteht also praktisch aus 2 Helix Piercings.
Es ist ratsam zuerst mit einem einfachen Helix zu beginnen und nach Abheilung genau zu sehen zu welcher "Gegenstelle" der Kanal führt und dann den 2. Helix stechen und per langem Stab zum Industrial zu machen. Auch beim Industrial gibt es die Alternative des Punchens.

Ausheilung: 3-6 Monate
Schmuck: langer Barbell (auch als einzelner Stab zu haben + 2 Kugeln)







Dieses Piercing wird in die innere Ohrmuschel gestochen. Wie bei allen Knorpelpiercings gibt es auch beim piercen der Ohrmuschel die Möglichkeit des "Punchens". Hierbei wird das Piercing nicht gestochen, sondern es wird mit einer hohlen Nadel Knorpelgewebe aus dem Stichkanal entfernt. Das ist weniger schmerzhaft, angenehmer zu tragen und heilt schneller ab.

Ausheilung: 3-6 Monate
Schmuck: MicroBarbell, BCR







Das Labret Piercing wird (meistens in der Mitte) unterhalb der Unterlippe gestochen.

Ausheilung: ca. 4 Wochen
Schmuck: Labret Stud, BCR







Ein vertikales Labret Piercing fängt unterhalb der Lippe an und endet in der Mitte der Lippe (im Lippenrot). Vorteil dieses Piercings ist der Umstand, daß man keine Platte wie beim normalen Labret im Mundinnenbereich hat, die eventuell störend sein könnte. Dieses Piercing schwillt genauso wie ein Labret Piercing an und deshalb sollte auch hier ein Stab von ausreichender Länge eingesetzt werden.

Ausheilung: 4 bis 8 Wochen
Schmuck: Bananabell (1,6mm)

 






Mit dem Lippenbandpiercing ist meist das obere Lippenband gemeint (Mitte, Innenseite der Oberlippe). Das Lippenband ist sehr dünn, aber stabil. Daher ist das Piercing schnell verheilt und lässt sich problemlos tragen. Allerdings kann leicht eine Reizung (Beschädigung) der Zähne und/oder des Zahnfleisches auftreten. Um diese Reizung zu minimieren, gibt es speziell an einer Seite abgeflachte Kugeln .

Ausheilung: 1-2 Wochen
Schmuck: Mico-TUC






Das Lobe-Piercing - oder auch "Ohrloch" im Volksmund genannt ist das wohl am meisten verbreitete Piercing. Es wird oft mit der Pistole geschossen, wovon allerdings abzuraten ist. Ein Piercer sollte mehr Gefühl in den Fingern haben als am "Abzug" einer Pistole ;-)
Das Lobe-Piercing wird am äusseren Ohrrand hinauf gestochen und geht dann in das Helix-Piercing über. Fragt mal 3 Leute wo Lobe aufhört und Helix anfängt. Ihr werdet 3 unterschiedliche Antworten bekommen. Also halten wir uns nicht mit Kleinigkeiten auf sondern verlieren noch einen Satz über das Weiten von Ohrlöchern. Das Lobe wird bei Piercingfans nämlich oft und gerne gedehnt. Siehe auch Flesh-Tunnel.

Ausheilung: 1 - 3 Wochen
Schmuck: BCR, Ohrstecker, Ohrringe ... uvm.







Das Madonna (oder auch Marilyn und Monroe) Piercing ist vom Prinzip her ein Labret Piercing an der Stelle an der einige Stars (z.B. Madonna) einen Schönheitsfleck (Muttermal) haben.

Ausheilung: ca. 4 Wochen
Schmuck: Labret Stud (z.B. mit Juwel)






Das Medusa Piercing wird in der Mitte oberhalb des Mundes gestochen und ist damit eine weitere Variation des Labret Piercings.

Ausheilung: ca. 4 Wochen
Schmuck: Labret Stud (z.B. mit Juwel)






Das Nasen(wand)piercing ist das am weitesten verbreitete "Nasenpiercing". Auf keinen Fall sollte dieses Piercing mit einer Ohrlochpistole geschossen werden!

Ausheilung: ca. 4 Wochen
Schmuck: Nasenstecker oder BCR/Ring

 






Das Rook-Piercing ist praktisch das Gegenteil vom Helix-Piercing. Es wird in der oberen Knorpel-Falte gestochen. Obwohl es harmlos aussieht und ja "am Ohr" ist ist das wahrscheinlich eines der schmerzhaftesten Piercings, da es durch sehr dichte Knorpelstruktur gestochen wird.

Ausheilung: 2-3 Monate
Schmuck: BCR, Micro-Barbell







Das Septum-Piercing wird durch das Mischgewebe (Haut / Knorpel) am unteren Ende der Nasenscheidewand gestochen.

Ausheilung: 2-3 Monate
Schmuck: BCR oder spezieller Septum-Schmuck z.B.WSS
 






Das Tragus-Piercing wird durch den Knorpel gestochen der direkt vor dem Gehörgang sitzt.

Wie bei allen Knorpelpiercings gibt es auch beim Tragus die Möglichkeit des "Punchens". Beim Punchen wird mit einer hohlen Nadel Knorpelgewebe aus dem Stichkanal entfernt. Das verhindert Druckschmerz und ermöglicht eine schnellere Ausheilung und angenehmeres Tragen.

Ausheilung: 3-6 Monate
Schmuck: BCR, TUC oder Barbell







Unter Venum Piercings versteht man die symmetrische und paarweise Plazierung von Lippen- oder Zungenpiercings.







Das Zungenpiercing wird in der Regel in der Mitte der Zunge vertikal gestochen. Für den Ersteinsatz muss ein sehr langer Barbell genutzt werden, da die Zunge nach dem Stechen anschwillt. Das wohl größte Risiko eines Zungenpiercings betrifft nicht die Zunge, sondern den Zahnschmelz. Dieser kann durch übermäßigen Kontakt (herumspielen oder versehentliches zubeißen) mit dem Metall-Schmuck Schaden nehmen.

Ausheilung: 3-4 Wochen
Schmuck: Barbell







Dieses Piercing wird in die äussere Ohrmuschel gestochen.

Wie bei allen Knorpelpiercings gibt es auch beim piercen der Ohrmuschel die Möglichkeit des "Punchens". Hierbei wird das Piercing nicht gestochen sondern es wird mit einer hohlen Nadel Knorpelgewebe aus dem Stichkanal entfernt. Das ist weniger schmerzhaft, angenehmer zu tragen und heilt schneller ab.

Ausheilung: 3 -6 Monate 
Schmuck: MicroBarbell, BCR






Schon im alten Ägypten war das Bauchnabel-Piercing ein Zeichen königlicher Herkunft und auch nur den Adligen vorbehalten. Das Bauchnabel-Piercing wird üblicherweise in die Hautfalte, die den Bauchnabel umgibt, oberhalb oder unterhalb des Nabels gestochen und sitzt vertikal. Die am weitesten verbreitete Variation ist am oberen Rand. Nie sollte man den Nabel selbst piercen! Es gibt noch eine weitere Variante, in der das Piercing horizontal duch die den Bauchnabel umgebende Hautfalte gestochen wird, diese Art des Bauchnabel-Piercings ist allerdings anfälliger für Komplikationen.
Das Bauchnabel-Piercing ist eines der am umständlichsten heilenden Piercings, da der Bauch(nabel) bedingt durch das Laufen, Bücken und die Kleidung sehr vielen Reizen ausgesetzt ist. Dieses Piercing bedarf intensiver Pflege.

Ausheilung: bis zu 3 Monaten
Schmuck: Ball Closure Ring, Bananabell







Das Brustwarzen-Piercing wird meist horizontal oder vertikal gestochen, kann jedoch beliebig ausgerichtet sein. Das Brustwarzen-Piercing (meist bei Männern) wird auch gerne gedehnt und entgegen der oft geäusserten Befürchtung führt ein Brustwarzen-Piercing bei der Frau nicht dazu, dass sie später kein Kind mehr stillen kann. Dieses Piercing birgt wie alle Piercings Risiken und Potential für Komplikationen, ist in der Regel aber unproblematisch. Die Ausheilung ist meistens langwieriger, da durch den direkten Textil-Kontakt und viel Bewegung das Piercing kaum zur Ruhe kommt.

Ausheilung: 2-6 Monate
Schmuck: Barbell, BCR, Nippel Shield







Das Christina Piercing ist mehr oder weniger ein Oberflächenpiercing und verheilt dementsprechend schlecht und langsam. Es ist nicht bei jeder Frau aus anatomischen Gründen durchführbar. Die Plazierung erfolgt von der Falte, die die äusseren Schamlippen am oberen Ende bilden bis zum Schamhügel. Dieses Piercing hat beim Sex keinerlei Funktion, es kann sogar unangenehm für die Frau sein, wenn darauf Druck ausgeübt wird (passiert auch beim Tragen von engen Hosen), weiters erschwert dieses Piercing die Intimrasur.

Ausheilung: mindestens 2 bis 3 Monate
Schmuck: Bananabell (1,6mm), Surface bar (1,6mm)







Ein Fourchette Piercing ist ein eher seltenes Piercing bei der Frau, es wird dort plaziert, wo die inneren Schamlippen am unteren Ende zusammentreffen. Dieses Piercing ist nicht bei jeder Frau durchführbar.

Ausheilung: 4 bis 6 Wochen
Schmuck: Bananabell (1,6mm), BCR (1,6mm)







Innere Schamlippen
Das Piercen der inneren Schamlippen ist recht schmerzlos und diese Piercings verheilen recht schnell und unkompliziert. Dieses Piercing ist (wie viele Intimpiercings bei Frauen) stark von der persönliche Anatomie abhängig und daher nicht bei jeder Frau machbar. Die inneren Schamlippen werden meistens paarweise gepierct und soweit es die anatomischen Verhältnisse zulassen kann man die inneren Schamlippen auch mehrfach piercen lassen. Diese Piercings passen sehr gut zu Klitorisvorhautpiercings(horizontal und/oder vertikal) und man kann sie auch gut mit äusseren Schamlippenpiercings kombinieren.

Ausheilung: 2 bis 3 Wochen
Schmuck: BCR (mindestens 1,6mm)






Wenn von einem Klitorispiercing gesprochen wird, ist meistens ein Piercing durch die Klitoris-Vorhaut gemeint.
Ist die Klitoris jedoch gross genug, spricht nichts dagegen diese auch direkt zu piercen.
In Deutschland ist das direkte Klitoris Piercing eher selten, ein Grund dafür ist die Gefahr der Desensibilisierung durch Überreizung (dadurch kein Gefühlsempfinden mehr).
Für einen Lustgewinn, ist eher das piercen der Klitoris-Vorhaut zu empfehlen.

Ausheilung: ca. 4 Wochen
Schmuck: BCR






Klitorisvorhaut Horizontal
Dieses Piercing wird horizontal durch die Klitorisvorhaut gestochen. Als Schmuck wird ein kleiner BCR eingesetzt, der so gewählt werden sollte, dass die Kugel direkt auf der Klitoris liegt.

Ausheilung: ca. 2 Wochen
Schmuck: Micro BCR






Klitorisvorhaut Vertikal
Dieses Piercing wird vertikal durch die Klitorisvorhaut gestochen. Der Schmuck übt bei dieser Variante durch den direkten Kontakt zur Klitoris einen intensiven Reiz aus.
Während die meisten Frauen dieses Gefühl geniessen, ist es einigen durch die Dauerpräsenz unangenehm.

Ausheilung: ca. 2 Wochen
Schmuck: MicroBBL, BCR






Princess Albertina
Dieses Piercing verläuft durch die weibliche Harnröhre und wird von vielen Frauen als sehr unangenehm empfunden. Es kann zu verstärkten Harnwegsinfekten führen, nachdem die weibliche Harnröhre ja ziemlich kurz ist.

Ausheilung: 2 bis 3 Wochen
Schmuck: BCR (1.6mm)






Ein Triangle Piercing sieht zwar ähnlich aus wie ein horizontales Klitorisvorhautpiercing aber es hat eine andere Plazierung. Während das horizontale Klitorisvorhautpiercing oberhalb der Klitoris verläuft, befindet sich der Stichkanal eines Triangle Piercings unterhalb der Klitoris. Dieses Piercing ist kein Anfängerpiercing und verlangt vom Piercer viel Erfahrung. Ausheilung:mindestens 4 bis 6 Wochen Schmuck:BCR (1,6mm)






Äussere Schamlippen
Die Plazierung von Piercings an den äusseren Schamlippen sollte so sein, daß der Ring die äussere Schamlippe umfasst. Diese Piercings sind bei allen Frauen machbar, die Heilung ist etwas langwieriger, da dauerhafte Reizung durch Kleidung und Bewegung ensteht. Die äusseren Schamlippen werden meistens paarweise gepierct. Ausheilung: 6 bis 8 Wochen Schmuck: BCR (mindestens 1,6mm) aber auch BBL oder Babanabells (mindestens 1,6mm)






Ampallang
Ein Intimpiercing welches horizontal durch die Eichel gestochen wird, entweder direkt durch die Harnröhre oder über diese. Die Variante durch die Harnröhre ist empfehlenswert, da das Eigenurin bei der Pflege/Reinigung unterstützend wirkt und zwei kurze Stichkanäle (getrennt durch die Harnröhre) schneller ausheilen als ein langer Stichkanal. Sexuell reizvoll, aber nicht ganz ungefährlich. Dieses Piercing ist kein Einsteigerpiercing und sollte nur von einem erfahrenen Piercer vorgenommen werden. Die Länge des Stichkanals und damit des Schmucks wird im erigierten Zustand vermessen. Während der Heilzeit sollte die Vorhaut sofern vorhanden gezogen bleiben, der Heilungsprozeß verläuft so schneller. Der Ursprung des Ampallang liegt in Indonesien.
Hier sei auch erwähnt, dass nach Aussage vieler Frauen diesem Piercing die meiste Lust abzugewinnen ist.

Ausheilung: 6-8 Monate
Schmuck: gerader Barbell






Der Apadravya wird vertikal (üblicherweise schräg nach vorne) durch die Eichel und Harnröhre gestochen. Im wesentlichen ist der Apadravya eine Kombination von Prinz Albert und umgekehrtem Prinz Albert Piercing. Wie der Ampallang gehört auch er zu den problematischeren Intimpiercings beim Mann.

Ausheilung: 5-7 Monate
Schmuck: meistens gerader Barbell






Das Dydoe Piercing wird in den Wulst des Eichelrandes gestochen. Dieses Piercing wird meistens bei beschnittenen Männern gesetzt, aber auch unbeschnittene haben die Möglichkeit es zu tragen. Es kann allerdings bei einer eng anliegenden Vorhaut gerade beim Heilungsprozess zu Problemen kommen. Der Dydoe ist im männlichen Intimbereich wohl das schmerzhafteste Piercing. Ganz einfach deshalb weil genau am Eichelrand die meisten Nervenenden liegen.

Ausheilung: bis zu 6 Monaten
Schmuck: Micro-BCR, Micro-BBL






Frenum Piercing
Ein sehr beliebtes Intimpiercing bei Männern. Es wird etwas unterhalb des Vorhautbändchens gestochen um ein evtl. ausreißen des dünnen Bändchens zu vermeiden. Das Durchstechen der dünnen Haut ist sehr unkompliziert und heilt sehr schnell ab. Es ist als Intimpiercing für Einsteiger sehr zu empfehlen.

Ausheilung: 2-4 Wochen
Schmuck: Ring oder Barbell






Das Guiche Piercing wird durch die Raphe, die Naht zwischen Hodensack und After gestochen wo es die Darmgegend stimuliert. Radfahren bzw. auch sitzen können während der Heilungsphase sehr unangenehm sein.

Ausheilung: 6 Monate
Schmuck: BCR






Das Hafada Piercing (auch Scrotal-Piercing) ist ein Intimpiercing des männlichen Hodensacks. Die Ausheilung ist teilweise langwierig, da das Piercing an dieser Stelle kaum zur Ruhe kommt.

Ausheilung: 6-8 Wochen
Schmuck: BCR
 






siehe Vorhaut-Piercing






Das Prinz Albert Piercing ist eines der unkompliziertesten männlichen Genitalpiercings. Es heilt schnell und ist relativ einfach in der Pflege. Das Prinz Albert Piercing wird durch die Harnröhre direkt hinter die Eichel an der Unterseite des Penis gestochen.

Ausheilung: 2-4 Wochen
Schmuck: BCR, Prinzen-Zepter






Das Pubic Piercing wird am Penisansatz gestochen und ist mehr oder weniger ein Oberflächenpiercing, was auch seine schwierige Abheilung erklärt. Dieses Piercing neigt zum Auswachsen und verheilt sehr langsam und schlecht.

Ausheilung: mindestens 2 bis 3 Monate
Schmuck: Bananabell (1,6mm), BCR (1,6mm), Surface Bar (1,6mm)






siehe Hafada Piercing

Ausheilung:mindestens 2 bis 3 Monate Schmuck:Bananabell (1,6mm), BCR (1,6mm), Surface Bar (1,6mm)






Der umgekehrte Prinz Albert wird von der Harnröhre vertikal durch die Mitte der Oberseite der Eichel gestochen.

Ausheilung: 4-6 Monate
Schmuck: BCR, Prinzen-Zepter






Das Piercen der männlichen Vorhaut ist recht unkompliziert und heilt auch ziemlich schnell und unkompliziert ab. Es eignet sich gut zum Dehnen und wird meistens paarweise gestochen. Es ist ein gutes Anfängerpiercing. Ausheilung:4 - 8 Wochen Schmuck:BCR (mindestens 1,6mm), BBL (1,6mm)






Bei Oberflächenpiercings handelt es sich um Piercings, die an Stellen gestochen werden ,die nicht in die Kategorie der Standardpiercings gehören. Klassische Stellen für Oberflächenpiercings sind: Hals (Madison), Brustbein (Sternum oder Cleavage), Handgelenk (Wrist), vertikale Bridge sowie eine klassische Intimpiercings wie Pubic und Christina. Der Heilungserfolg solcher Piercings ist sehr gering, die meisten dieser Piercings wachsen mit der Zeit heraus und hinterlassen Narben.

Abheilung: einige Monate
Schmuck: Surface Bars, Bananabells








Dermal Anchor 2

Dermal Anchor
Ein Microdermal - oder auch Dermal Anchor - gehört in die Gruppe der Single Point Piercings (Piercings welche nicht durch einen Stichkanal an zwei Enden austreten sondern nur an einem Ende aus der Haut ragen). Im wesentlichen vereinen sich die Technik und Eigenschaften des Pocketing mit dem der Transdermal Implants.
Der in der ersten Zeit der Entwicklung genutzte Schmuck sah in etwa so aus wie ein Nasenstecker, dessen Ende zu einer Schlaufe gebogen und so in die Haut eingesetzt wurde um dort zu verwachsen und sich zu „verankern“ (daher der Name Dermal Anchor). Seit 2006 gibt es speziell für diese Piercingart gefertigten Schmuck die so genannten Microdermals (einige Hersteller verkaufen diese auch unter anderem Namen).
Das Piercen und Einsetzen, sowie der Eingriff, welcher notwendig ist um den Schmuck wieder zu entfernen, ist zwar nicht einfach aber doch recht minimal invasiv.
Die Risiken eines Dermal Anchors sind neben der unsachgemäßen Platzierung (zu tiefes oder falsches Setzen) auch Abstoßreaktionen des Körpers oder die Gefahr einer sich einkapselnden Infektion.
Gegen letzteres ist selbst ein verheilter Dermal Anchor nicht gefeit, da die gebildete Hauttasche nach außen offen ein ideales Klima und geschütztes Plätzchen für Keime bieten kann. Sorgfältige Hygiene beim Umgang mit dem Dermal Anchor sind also extrem wichtig!
Ein weiteres Risiko ist das Hängen bleiben, gerade bei größeren oder aufwendigeren Schraubaufsätzen (diese können gewechselt werden) steigt dieses Risiko.
Das Setzen der Dermal Anchor kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen und ist neben der Vorliebe und besten Arbeitsweise des Piercers auch von der Position am Körper, der Hautspannung und Art der Haut abhängig.
Als Kunde braucht man weder das Eine, noch das Andere zu fürchten oder bevorzugen; alle Methoden sind vom „Schmerz“ her gleich. Je nach den Fähigkeiten und Vorlieben des Piercers, kommt diese oder jene Methode zum Einsatz, im Wesentlichen lässt sie sich aber vergleichen mit dem Einbringen des Schmucks per Nadel, da auch hier, im Unterschied zum Punchen, kein Gewebe entfernt wird.
Der eingesetzte Schmuck (Microdermal) heilt in der Regel schnell und ohne Probleme ab, es sei denn man bleibt hängen - das sollte man unbedingt verhindern!
Ein Wechsel des Aufsatzes sollte erst am verheilten Dermal Anchor vorgenommen werden und die Stelle sollte so gut es geht vor Dreck und Flüssigkeiten geschützt werden (bei Handwerklicher Tätigkeit oder ähnlichem am besten Abkleben oder durch Tape schützen).

Abheilung:4-6 Wochen Oberfläche
2-4 Monate Ausbildung der Hauttasche
Schmuck: Microderma